Notate #1

Sehen will gelernt sein. Wie mit allem, was gelernt sein will, ist es auch mit dem Sehen - der Eine lernt es, der Andere lernt es nicht. Entscheidend ist, es früh genug zu merken und dann die richtige Entscheidung zu treffen. Es macht keinen Sinn, sich mit einem unerreichbaren Ziel unter Druck zu

Sehen lernen

Manche Fotografien versteht man oft erst nach Monaten/Jahren. Eine überbelichtete Aufnahme, die Nachbearbeitung bringt die Einzelheiten "ans Licht". Natur wird durch einen menschlichen Eingriff zur Landschaft. Pflanze ich in den unberührten Urwald einen Baum, wird der Urwald zur Landschaft.

Das Einfache setzt sich durch

Komplexität wird bewundert, da man dahinter eine besondere Leistung vermutet. In der Natur zeigt sich, dass das Einfache die größten Überlebenschancen hat. Moos ist eine wohl recht einfache Pflanze, aber es setzt sich durch, ohne besondere Pflege und Zuwendung. Sehr zum Ärger der Rasenpfleger;

Der unbunte Seher

Schwarz-weiss Fotos haben auch in der Welt der Farben nichts von ihrer Faszination verloren, auch nicht bei denen, die mit Farbfotos groß geworden sind. Könnte dies durch einen Rest "Entwicklungsgeschichte" in unseren Genen bedingt sein? Viele Lebewesen sehen ja nach wie vor nur unbunt. Im

Ich sehe was, was du nicht siehst

Wer sich ein Bild von der Welt machen will, sollte sehen können - banal, aber eine der Voraussetzungen. Nun sind wir Menschen ja mit einem optischen Sinn ausgestattet, können also sehen, so wie viele andere Lebewesen außer uns auch. Wie die andere Sinne auch, funktioniert der Sehsinn, ohne dass