Regen

Steve McCurry zeigt Bilder vom Monsun, dem Lebensbringer für den indischen Subkontinent. Die Menschen dort haben sich auf ein Leben mit den Wassermassen eingestellt. Für sie ist das Wasser, welches der Monsun bringt, lebenserhaltend, auch wenn es ihnen zeitweise bis zum Hals steht. Ein Jahr ohne Monsun würde vielen Menschen den Tod bringen. Seit Jahrhunderten, oder sogar Jahrtausenden, ist der Monsun Voraussetzung dafür, dass sich die Menschen dort mit Nahrung versorgen können.

Ähnliche Wassermengen sorgen in unseren Breiten erfahrungsgemäß für Zerstörung, wie die jüngsten Ereignisse zeigen. Wir leben in der kühlgemäßigten Zone, sind auf gemäßigte Niederschläge eingerichtet. Werden wir künftig häufiger von monsunartigen Regenfällen heimgesucht, müssen wir uns und unseren Lebensraum anpassen. Wie hätte sich das hier bei uns ausgewirkt, wenn diese Niederschlagsmenge von 150 Liter/m² im Winter als Schnee gefallen wäre?

Es besteht Handlungsbedarf; eine CO²-Steuer löst kein Problem.